Kuchen von Rhabarberbarbara

Gleich vor unserer Haustür ist einmal die Woche der Wochenmarkt. Ich genieße es immer wieder aufs Neue über ihn zu schlendern und die meist regionalen Produkte zu bestaunen, zu riechen und zu probieren. Bei meinem Lieblings Biobauernstand fällt mir dieses Mal direkt der so knallig pinke Rhabarber ins Auge. Es ist eine besondere (Gemüse-)Sorte, erfahre ich. Denn dieser hier ist der Himbeerrhabarber und mit seiner fruchtig-sauren Note eine herrliche Komponente im süßen Kuchenteig. 

Während ich ihn nun zuhause wasche, fällt mir ein Zungenbrecher aus meiner Schulzeit ein und ich krame meine alten Unterlagen hervor. Da ist er ja! 

In einem kleinen Dorf wohnte einst ein Mädchen mit dem Namen Barbara.

Barbara war in der ganzen Gegend für ihren ausgezeichneten Rhabarberkuchen bekannt.

Da jeder so gerne Barbaras Rhabarberkuchen aß, nannte man sie Rhabarberbarbara. Rhabarberbarbara merkte bald, dass sie mit ihrem Rhabarberkuchen Geld verdienen könnte. Daher eröffnete sie eine Bar: Die Rhabarberbarbarabar.

Natürlich gab es in der Rhabarberbarbarabar bald Stammkunden. Die bekanntesten unter Ihnen, drei Barbaren, kamen so oft in die Rhabarberbarbarabar um von Rhabarberbarbaras Rhabarberkuchen zu essen, dass man sie kurz die Rhabarberbarbarabarbarbaren nannte.

Die Rhabarberbarbarabarbarbaren hatten wunderschöne dichte Bärte. Wenn die Rhabarberbarbarabarbarbaren ihren Rhabarberbarbarabarbarbarenbart pflegten, gingen sie zum Barbier.

Der einzige Barbier der einen Rhabarberbarbarabarbarbarenbart bearbeiten konnte, wollte das natürlich betonen und nannte sich Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier.

Der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier kannte von den Rhabarberbarbarabarbarbaren Rhabarberbarbaras herrlichen Rhabarberkuchen und trank dazu immer ein Bier, das er liebevoll Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier nannte.

Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier konnte man nur an einer ganz bestimmten Bar kaufen. Die Verkäuferin des Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbieres an der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbar hieß Bärbel.

Nach dem stutzen des Rhabarberbarbarabarbarbarenbarts geht der Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbier meist mit den Rhabarberbarbarabarbarbaren in die Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbar zu Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbierbarbärbel um sie mit zur Rhabarberbarbarabar zu nehmen um mit etwas Rhabarberbarbarabarbarbarenbartbarbierbier von Rhabarberbarbaras herrlichem Rhabarberkuchen zu essen!

Wer nun tatsächlich diesen herausfordernden Zungenbrecher vollbracht hat, hat sich umso mehr ein Stück vom herrlichen Pfingst-Rhabarberkuchen verdient!

Also hier nun schnell noch das Rezept!

Du brauchst für eine Springform von 24cm:

ca. 5 Rhabarberstangen 

200g Mehl (ich verwende gerne Dinkelmehl)

100g Butter

2 Eier M

80g Vollrohrzucker

100ml Milch (ich verwende Hafermilch)

1 TL Backpulver

Ich wasche den Rhabarber und schneide ihn in gleich große Stücke.

Nun erwärme ich die Butter in einem Töpfchen auf dem Herd und nehme sie herunter, bevor sie blubbern würde. In eine Schüssel gebe ich die warme Butter mit dem Zucker und verrühre beides mit dem Mixer zu einer cremigen Masse.

Anschließend gebe ich die Eier hinzu, sowie Mehl und Backpulver. Die Milch sollte nun ebenfalls langsam hinzugefügt werden.

Mit etwas weicher Butter wird nun die Form eingefettet und der Teig hineingegeben.

Jetzt ist deine Kreativität gefragt! Lege deine vorgeschnittenen Rhabarberstücke auf den Teig und drücke sie etwas an. Ich beginne immer in der Mitte der Form.

Nun den Kuchen bei 160 Grad für 30 Minuten in den Backofen und anschließend noch mit etwas Puderzucker bestäuben.

Lass es dir schmecken!