Kürbis-Nocken

Wusstest du, dass erst seit 1990 der Hokkaido in Europa angebaut wird? Gezüchtet wurde er jedoch bereits 1933 in Japan!

Hokkaido unterscheidet sich geschmacklich von anderen Kürbissorten, da er ein nussiges Aroma mit sich bringt und seine Schale mit verzehrbar ist. Leider ist der Hokkaido recht frostempfindlich und sollte daher nicht unter 10 Grad gelagert werden.

Und was hat es mit den Nocken auf sich? Du kennst sie bestimmt aus der italienischen Küche, denn dort heißen sie Gnocchi. Es gibt sie in so vielen Ausführungen! Als Grundzutat können ganz klassisch Kartoffeln, oder auch Maisgrieß, Weizengrieß oder Kastanienmehl verwendet werden. Ich habe mich bei dem heutigen Rezept jedoch für einen ausgebackenen Kürbis als Grundzutat entschieden. Wie das funktioniert, kannst du nun hier in den einzelnen Kochschritten nachlesen.

Die Zutaten:

1/2 Hokkaido

200g Kartoffeln

50g Mehl (ich verwende Dinkelmehl)

50g Semmelbrösel

50g (geriebenen) Parmesan

1 Eigelb

Prise Salz und Pfeffer

Zunächst muss der Backofen auf 160 Grad Ober- Unterhitze vorgeheizt werden.

Schneide den Kürbis in der Mitte durch und entkerne die eine Hälfte. Schneide ihn dann in ca. 2cm große Stücke und gib diese auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech.

Nun schälst du auch die Kartoffeln und würfelst sie in 2cm große Stücke. Schiebe nun das Backblech mittig in den Ofen und backe die Kürbisstücke ca. 40 Minuten weich.

Die Kartoffeln kommen in einen kleinen Kochtopf und werden mit Wasser bedeckt. Dann lässt du sie ca. 20 Minuten köcheln. Gieß anschließend das Wasser ab und gib die Kartoffeln in eine große Schüssel. Wenn der Hokkaido fertig gegart ist, kannst du ihn ebenfalls zu den Kartoffeln in die Schüssel geben. Mit einem Kartoffelstampfer nun alles gut zerdrücken.

Nun kommen alle restlichen Zutaten hinzu.Knete den Teig gut durch und lege ihn dann auf eine bemehlte Arbeitsfläche. Forme den Teig zu 2cm dicken Strängen und schneide dann daumenbreite Stückchen ab.

Wenn du das typische Gnocchi-Muster erhalten möchtest, nimmst du dazu eine Gabel und drückst sie leicht in die Nocken ein.

Du kannst die Nocken nun entweder in einem Wasserbad kochen. wenn sie an der Wasseroberfläche schwimmen, sind sie fertig.

Ich mag auch sehr die gebratene Variante. Dazu einfach ca. 2 EL Butter in einer Pfanne zerlassen und beispielsweise ein paar Salbeiblätter hinzu geben. Nun die Knocken in der Kräuterbutter goldbraun anbraten und genießen.