Spekulatius-Pralinen

Ehrlich gesagt, habe ich mich noch nie an Pralinen herangewagt, da es allein in meiner Vorstellung, schon ein riesengroßer Aufwand ist! Aber geht es nicht vielleicht doch auch ganz einfach und nur mit wenigen Zubereitungsschritten? Dies wollte ich diesen Winter einmal ausprobieren und bin zu folgendem Fazit gekommen: Es klappt hervorragend!

Ich habe etwas herum probiert und bin nun mit folgenden Mengen an Zutaten glücklich:

Für ca. 40 Pralinen nimmst du

150g Spekulatius

200g weiße Kuvertüre

50g gemahlene Mandeln

50ml Sahne

1 TL Zimt

Als ersten Schritt füllst du die Spekulatiuskekse in eine Tüte und gehst mit einem Nudelholz immer wieder darüber, sodass recht feines Keksmehl entsteht. Solltest du kein Nudelholz zur Hand haben, eignet sich auch prima ein Topf! Stelle ihn auf die Kekstüte und mit etwas Druck, drehst du ihn darauf immerzu hin und her.

Fülle nun 100g Spekulatiusmehl in eine Rührschüssel und gib die gemahlenen Mandeln und den Zimt hinzu.

Jetzt wird die Kuvertüre klein gehackt und in eine Schale gegeben. Über einem heißen Wasserbad (das Wasser sollte nicht kochen) schmilzt die Kuvertüre gleichmäßig. Gib nun auch noch die Sahne hinzu und verrühre sie vorsichtig.

Hat sich die Kuvertüre ganz aufgelöst, gibst du sie zu deiner Spekulatiusmischung in die Rührschüssel. Vermenge alles gut miteinander.

Nun füllst du die Masse in eine Box und stellst sie für ca. 3 Stunden in den Kühlschrank. So hast du im Anschluss eine gute Konsistenz zum formen der Kugeln.

Fülle die restlichen 50g Spekulatiusmehl in eine Schüssel. Mit einem kleinen Löffel nimmst du dir nun eine Portion Spekulatiusmasse heraus und rollst sie zwischen deinen Handflächen zu einer Kugel. Diese wendest du anschließend in deinem Spekulatiusmehl.

Du kannst die fertigen Pralinen auch über zwei Wochen im Kühlschrank lagern oder direkt vernaschen und verschenken.